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Venushaar (Adiantum capillus‑veneris)        
Saumfarngewäche (Pteridaceae)

Spezialfälle

1
Blatt wie vierblättriges Kleeblatt; Pflanzen bis 15 cm hoch (Landblätter) oder Blätter auf Wasseroberfläche schwimmend
→ Kleefarn (Marsilea quadrifolia)
2
Blatt ungeteilt und ganzrandig, 15–60 cm lang
→ Hirschzunge (Phyllitis scolopendrium)
3
Blatt 5–15 cm lang, unregelmässig gabelig geteilt, Abschnitte 1–2 mm breit, auf beiden Seiten mit bis zu drei groben Zähnen
→ Nordischer Streifenfarn (Asplenium septentrionale)
4
Blatt binsenartig, 1 mm dick, in kleinen Büscheln
→ Pillenfarn (Pilularia globulifera)
5
Blatt anders

Hauptschlüssel

1
Spross frei auf der Wasseroberfläche schwimmend
3
Blatt einfach gefiedert, Fiedern ganzrandig, gezähnt oder gebuchtet, aber nicht fiederschnittig
4
Blatt einfach gefiedert, Fiedern fiederschnittig
5
Blatt doppelt bis vierfach gefiedert (wenigstens am Grunde oder in der Mitte doppelt gefiedert)

Blatt doppelt bis vierfach gefiedert

1
Im Gesteinsschutt wachsend, subalpin-alpin
2
Nicht im Gesteinsschutt wachsend
1
Blatt auffällig dünnhäutig und zart, Spreite 3–10 cm lang, Pflanze einjährig (Blätter sterben bereits im Juni ab), sehr selten in schattigen Felsnischen im VS und TI
→ Dünnblättriger Nacktfarn (Anogramma leptophylla)
2
Blatt doppelt bis dreifach gefiedert, Spreite 5–20 cm lang, Fiederchen breit keilförmig, Stiele auffällig dünn und schwarz, Sori randständig
→ Venushaar (Adiantum capillus-veneris)
3
Blatt 60–200 cm, Sporangienstand rispig verzweigt am Ende der Blattspreite
→ Königsfarn (Osmunda regalis)
4
Blatt bis 2,5 m, Spreite etwas ledrig aber sommergrün, im Umriss breit dreieckig; Fiedern rechtwinklig zur Spreite stehend; Sori randständig, teilweise vom Blattrand überdeckt; auf der Alpennordseite aber meist nicht fertil
→ Adlerfarn (Pteridium aquilinum)
5
Blatt anders