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Dryopteris villarii (Villars' Wurmfarn)        
Dryopteridaceae (Wurmfarngewächse)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • Blatt doppelt bis dreifach gefiedert, in Rosetten, steif aufrecht; Spreite derb, dunkelgrün, 2½–4x so lang wie breit, nach dem Grund wenig verschmälert; die Fiedern oft senkrecht zur Blattspreite gedreht.
  • Blattunterseite, Spindel und Mittelnerven dicht mit kugeligen, hellen Drüsen besetzt (deshalb junge Blätter blumig duftend), auf Blattoberseite nur wenige Drüsen.
  • Blattstiel ca ½ so lang wie die Spreite, dicht mit einfarbigen Spreuschuppen bedeckt.

Verwechslungsgefahr
Die Blätter des vom Wuchstyp her ähnlichen Kamm-Wurmfarns (Dryopteris cristata) sind einfach gefiedert und praktisch kahl, die Spreite ist schmaler (4–8x so lang wie breit).

Standort
Subalpin, in steilen Kalkgeröllhalden, im Karst.

Verbreitung
Mittel- und Südeuropäische Gebirgspflanze.
Schweiz: In den Kalkalpen und im Jura verbreitet.


Gattung Dryopteris — Wurmfarn
Blatt einfach bis dreifach gefiedert, wenn doppelt oder dreifach gefiedert, dann Zähne und Abschnitte immer mit stacheliger Spitze (vgl. Frauenfarn (Athyrium)), Blätter in Rosetten, nie behaart; 5–8 runde Leitbündel an der Stielbasis (vgl. Frauenfarn (Athyrium)); Schleier nierenförmig, in der Bucht angewachsen, zur Zeit der Sporenreife vorhanden, aber teilweise schon geschrumpft.

Zeigerwerte: 3 5 2 - 4 2 2
Sporenreife: 7–8
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt


fr: Dryoptère de Villars / it: Felce di Villars / en: Rigid buckler-fern