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Asplenium billotii (Billots Streifenfarn)        
Aspleniaceae (Streifenfarngewächse)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • Blatt doppelt oder dreifach gefiedert; Spreite nach unten nur wenig verschmälert, oft nur das unterste Fiederpaar kleiner als die oberen, Spreite bis 20 cm lang und bis 9 cm breit, ca. 2½x so lang wie breit, dunkelgrün, überwinternd; jederseits 10–20 Fiedern, diese im Umriss dreieckig, 1½–2x so lang wie breit.
  • Spindel oft bis hoch hinauf rotbraun, sonst grün.
  • Sori 1–2 mm lang, dem Rande näher als dem Mittelnerv, Schleier bei Sporenreife zurückgebogen und von den Sporangien meist verdeckt.
  • Stiel kürzer als die Spreite.

Verwechslungsgefahr
Der ähnliche Foreser Streifenfarn (Asplenium foreziense) besitzt eine schmalere Blattspreite, die mindestens 4x so lang wie breit ist. Und die Blattspreite des ähnlichen Quell-Streifenfarns (Asplenium fontanum) ist nach unten auffällig verschmälert.

Standort
Kollin; auf kalkfreien Felsen und Mauern.

Verbreitung
Mediterran-westeuropäische Art.
Schweiz: südliches Tessin, Wallis (Follatères), selten.


Gattung Asplenium — Streifenfarn
Blatt fiederschnittig, gabelig geteilt oder einfach- bis dreifach gefiedert, Blattspreite bis 20 cm lang (max. 30 cm: Schwarzstieliger Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum)), Blätter in lockeren bis dichteren Büscheln; Stiel an der Basis mit zwei Leitbündeln, die sich weiter oben vereinigen; Sori strichförmig, gerade, 2–6x so lang wie breit, Schleier auf der Längsseite angewachsen, bei der Sporenreife meist von den Sporangien überdeckt.

Zeigerwerte: 3 2 3 - 3 4 1
Sporenreife: 8–9
Rote Liste: Vom Aussterben bedroht
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt


fr: Capillaire de Billot / it: Asplenio lanceolato / en: Billot's spleenwort