Portrait   34/50   zurück         vergleichen

Pelzfarn (Notholaena marantae)        
Saumfarngewäche (Pteridaceae)

Wedel
Einzelbild
Fieder Oberseite
Einzelbild
Fieder Unterseite
Einzelbild

Sori
Einzelbild
Habitus
Einzelbild
Lebensraum
Einzelbild


Wissenswertes
  • In Rosetten wachsend, Blätter 30–80(–100) cm lang.
  • Fertile (sporentragende) und sterile (sporenlose) Blattspreiten einfach gefiedert mit fiederschnittigen Fiedern, nach dem Grund nur wenig verschmälert, kahl.
  • Fertile Blätter in der Mitte der Rosette, sommergrün, steif aufrecht, kurz gestielt, Fiedern waagrecht ausgerichtet (wie geöffnete Jalousien) und oft zur Blattspitze hin gebogen, mit 10 bis 20 Fiederpaaren, grösste Fiedern 2- (bis 3-)mal so lang wie breit, auf beiden Seiten mit 5 bis 8 Abschnitten; Abschnitte überall fein und spitz (nicht grannig) gezähnt; Blattspreite im Umriss schmal lanzettlich: 8–12 cm breit, 4- bis 8-mal so lang wie breit.
  • Sterile Blätter nur 0,3- bis 0,5-mal so lang wie die fertilen Blätter, ± wintergrün, schräg ausgebreitet, bilden eine «Winter-Rosette», kurz gestielt, Blattspreite flach, Fiedern nicht gedreht, die innersten Abschnitte des untersten Fiederpaares ± symmetrisch (innerster, nach unten gerichteter Abschnitt nicht auffällig vergrössert).
  • Sori rund, Schleier hufeisenförmig.
  • Blattstiel kurz, vor allem am Grund mit einfarbig-hellbraunen Spreuschuppen.

Verwechslungsgefahr
Der Schriftfarn (Asplenium ceterach) sieht kleinen Individuen des in der Schweiz sehr seltenen Pelzfarns (Notholaena maranthae) ähnlich, besitzt aber eine fiederschnittige Blattspreite und breitere Spreuschuppen auf der Unterseite der Blätter.

Standort
Kollin (-montan); auf sehr sonnigen, trockenen, kalkarmen Felsen, meist auf Serpentin.

Verbreitung
Mediterran-asiatisch.
Schweiz: Alpensüdseite, sehr selten.

Chromosomenzahl
2n = 58, diploid

Zeigerwerte: 1 3 1 - 5 4 4
Sporenreife: 5–7
Rote Liste: Stark gefährdet
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Fougère laineuse / it: Felcetta lanosa / en: Cloak fern