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Alpen‑Blasenfarn (Cystopteris alpina)        
Blasenfarngewächse ( Cystopteridaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • In lockeren Rosetten wachsend; Blätter 5–20 cm lang.
  • Blattspreite doppelt oder dreifach gefiedert, 2- bis 3- (bis 5-)mal so lang wie breit, nach unten nicht oder nur wenig verschmälert; sommergrün, dünn, matt; kahl oder zerstreut drüsig; Blattspindel auf der Oberseite rinnig.
  • Fiederchen fiederschnittig, Abschnitte schmal, ganzrandig, bandartig; Abschnitte vorne ausgerandet bis zweizähnig, Blattnerven kräftig und durchscheinend, alle oder die meisten Blattnerven enden in der Bucht zwischen den beiden stumpfen Zähnen.
  • Sori rund, Schleier auf einer Seite unter den Sporangien angewachsen, die Sori zuerst kaputzenförmig umschliessend, zur Reifezeit zurückgebogen und bald schrumpfend, Schleier kahl.
  • Blattstiel grün, am Grund dunkel, Oberseite rinnig; kürzer bis wenig länger als die Blattspreite.

  • Sehr vielgestaltige Artengruppe mit noch nicht vollständig gelöster Systematik; Dickies Blasenfarn (C. dickieana mit runzeligen Sporen) wird in Mitteleuropa meist nicht mehr vom Zerbrechlichen Blasenfarn (C. fragilis mit stacheligen Sporen) unterschieden. Wir fassen diese beiden Taxa hier als Artengruppe (Aggregat) zusammen.

Verwechslungsgefahr
Im Unterschied zum Zerbrechlichen Blasenfarn (Cystopteris fragilis aggr.) enden beim Alpen-Blasenfarn (Cystopteris alpina) die Blattnerven zwischen den beiden stumpfen Zähnen der Blattzipfel und nicht in den Spitzen der Blattzipfel.

Standort
Subalpin-alpin; auf kalkreichen Böden; feuchte Felsspalten, seltener ruhender Schutt.

Verbreitung
Europäisch-westasiatisch.
Schweiz: Alpen, Alpennordhang, Südjura, selten.

Chromosomenzahl
2n = 252, hexaploid


Gattung Blasenfarn — Cystopteris
Blätter in lockeren Rosetten oder teilweise einzeln wachsend; Blattspreite sommergrün, dünn, schlaff, doppelt bis vierfach gefiedert, im Umriss breit dreieckig oder länglich-oval (mindestens 2-mal so lang wie breit); Zähne ohne Stachelspitzen; Blatt- und Fiederspindeln auf der Oberseite rinnig; Sori rund, in der Mitte der Abschnitte; Schleier eiförmig, an seiner Basis unter den Sporangien angewachsen und die Sori blasenförmig bedeckend, Schleier zur Reifezeit zurückgeschlagen und bald schrumpfend.

Zeigerwerte: 3 5 2 - 4 1 2
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt


fr: Cystoptère des Alpes / it: Felcetta reale / en: Alpine bladder fern