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Villars' Wurmfarn (Dryopteris villarii)        
Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • In Rosetten, Blätter 25–60(–75) cm lang.
  • Spreite doppelt gefiedert, steif aufrecht, derb, sommergrün; 2,5- bis 4-mal so lang wie breit, nach unten nicht oder wenig verschmälert.
  • Fiedern symmetrisch, oft senkrecht zur Blattspreite gedreht (wie geöffnete Jalousien), Zähne und Rand der Fiederchen meist leicht nach unten gebogen («Tischtuch»).
  • Blattunterseite, Blattspindel, Fiederspindel und Schleier dicht mit hellen Drüsen besetzt (deshalb junge Blätter angenehm duftend), auf der Blattoberseite oft weniger Drüsen.
  • Sori rund, Schleier hufeisenförmig.
  • Stiel 0,3- bis 0,5-mal so lang wie die Spreite, vor allem am Grund dicht mit einfarbigen, hellbraunen Spreuschuppen bedeckt.

Verwechslungsgefahr
Der Kamm-Wurmfarn (Dryopteris cristata) besitzt ebenfalls senkrecht zur Blattspreite gedrehte Fiedern, er wächst aber nur in Mooren und seine Spreite ist schmaler, einfach gefiedert und praktisch kahl.

Standort
Subalpin-alpin; in steilen Kalkgeröllhalden und in Karrenfeldern.

Verbreitung
Mittel- und Südeuropäische Gebirgspflanze.
Schweiz: In den Kalkalpen und im Jura verbreitet.


Gattung Wurmfarn — Dryopteris
Blatt einfach bis dreifach gefiedert, wenn doppelt oder dreifach gefiedert, dann Zähne und Abschnitte immer mit stacheliger Spitze (vgl. Frauenfarn (Athyrium)), Blätter in Rosetten, nie behaart; 5 bis 8 runde Leitbündel an der Stielbasis (vgl. Frauenfarn (Athyrium)); Schleier nierenförmig, in der Bucht angewachsen, zur Zeit der Sporenreife vorhanden, aber teilweise schon geschrumpft.

Zeigerwerte: 3 5 2 - 4 2 2
Sporenreife: 7–8
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt


fr: Dryoptère de Villars / it: Felce di Villars / en: Rigid buckler-fern