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Gebirgs‑Frauenfarn (Athyrium distentifolium)        
Frauenfarngewächse (Athyriaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • Blatt doppelt oder dreifach gefiedert, kahl, nicht überwinternd, lanzettlich, nach unten verschmälert; Fiederchen 1½–2x so lang wie breit, die Spitze im Umriss abgerundet, die meisten Fiederchen berühren oder überdecken sich.
  • Sori rund, Schleier fällt schon vor der Sporenreife ab.
  • Blattstiel ¼–⅓ so lang wie die Spreite, am Grund stark verdickt (bis 2 cm im Durchmesser).
  • Auf dem Blattstiel und den Fiederspindeln finden sich keine Keulenhaare.
  • Die Blattnerven führen bei den Fiederchen und Abschnitten direkt bis zum Blattrand.

Verwechslungsgefahr
Der ähnliche Wald-Frauenfarn (Athyrium filix-femina) besitzt längliche Sori, deren Schleier zur Zeit der Sporenreife meist noch vorhanden sind, und junge Blätter mit Keulenhaaren auf dem Blattstiel und den Fiederspindeln.
Wenn keine Sori vorhanden sind, können die beiden Frauenfarn-Arten mit Hilfe der Blattnerven unterschieden werden: Beim Gebirgs-Frauenfarn führen die Blattnerven bis zum Rand der Fiederchen resp. Abschnitte, beim Wald-Frauenfarn (Athyrium filix-femina) enden die Blattnerven vor dem Rand.

Standort
(Montan) subalpin (alpin), auf kalkarmen, steinigen Böden, in schattigen Lagen mit langer Schneebedeckung.

Verbreitung
Eurosibirisch-nordamerikanische Art.
Schweiz: Alpen, Alpenvorland, Jura.


Gattung Frauenfarn, Waldfarn — Athyrium
Rosetten bildend; Blatt doppelt bis dreifach gefiedert; Zähne und Abschnitte nie mit stacheliger Spitze oder stacheliger Zähnung (vgl. Wurmfarn (Dryopteris)); ohne Drüsen und Haare; zwei grosse, bandförmige Leitbündel an der Stielbasis («Tagliatelle», vgl. Wurmfarn (Dryopteris)), weiter oben im Stiel verbinden sich die beiden Leitbündel zu einer Rinne.

Zeigerwerte: 3 2 3 - 2 2 2
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt


fr: Fougère alpestre / it: Felce alpestre / en: Alpine lady fern