Portrait   38/47   zurück         vergleichen

Schuppiger Wurmfarn (Dryopteris affinis)        
Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae)

Wedel
Einzelbild
Fieder Oberseite
Einzelbild
Fieder Unterseite
Einzelbild

Sori
Einzelbild
Habitus
Einzelbild
Lebensraum
Einzelbild

Weitere Bilder
Einzelbild

 
Einzelbild
 
Einzelbild


Wissenswertes
  • Blatt einfach gefiedert, Blätter in stattlichen Rosetten, oberseits dunkelgrün, glänzend, meist überwinternd; Fiedern fiederschnittig; grösste Fiedern 4–6x so lang wie breit.
  • Basis der Fiedern violett bis schwarz (an frischen Pflanzen zu sehen, an getrockneten nicht mehr).
  • Blattstiel, Spindel und Mittelnerven der Fiedern dicht mit Spreuschuppen bedeckt.
  • Spreite nach unten allmählich verschmälert.
  • Stiel ⅕–⅙x so lang wie die Spreite.
  • Schleier schrumpft nicht, überwintert und ist sogar im nächsten Frühjahr noch vorhanden.

Verwechslungsgefahr
Der ähnliche Echte Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) besitzt an der Basis grüne Fiedern und ist weniger dicht mit braunen Spreuschuppen bedeckt.
Am Grund dunkle Fiedern weist auch der Entferntfiedrige Wurmfarn (Dryopteris remota) auf, seine Blattspreite ist aber doppelt gefiedert.

Standort
Kollin-montan-subalpin, auf sauren Böden.

Verbreitung
Art der warm gemässigten bis tropischen Zonen.
Schweiz: ziemlich verbreitet, aber nicht häufig.


Gattung Wurmfarn — Dryopteris
Blatt einfach bis dreifach gefiedert, wenn doppelt oder dreifach gefiedert, dann Zähne und Abschnitte immer mit stacheliger Spitze (vgl. Frauenfarn (Athyrium)), Blätter in Rosetten, nie behaart; 5–8 runde Leitbündel an der Stielbasis (vgl. Frauenfarn (Athyrium)); Schleier nierenförmig, in der Bucht angewachsen, zur Zeit der Sporenreife vorhanden, aber teilweise schon geschrumpft.

Zeigerwerte: 3 2 2 - 3 2 1
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt


fr: Dryoptère écailleux / it: Felce pelosa / en: Scaly male fern