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Brauns Schildfarn (Polystichum braunii)        
Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • Blatt doppelt gefiedert, im Umriss lanzettlich (3–5x so lang wie breit); Blattspreite nach unten auffallend verschmälert, die untersten Fiedern 2 cm lang.
  • Fiedern im Umriss kurz zugespitzt oder stumpf; Fiedern auf beiden Seiten locker mit gelbbraunen Haaren (= haarähnlichen Spreuschuppen) bedeckt, Spindel und Mittelnerven der Fiedern sehr dicht mit Haaren besetzt; Fiederchen kurz zugespitzt oder stumpf, mit aufgesetzter Grannenspitze; Blattspreite weich, nicht überwinternd, nicht glänzend; Fiederchen meist ohne deutliche vergrösserte Öhrchen.
  • Stiel sehr dicht mit gelbbraunen Spreuschuppen bedeckt.

Verwechslungsgefahr
Die Blattspreite des Borstigen Schildfarns (Polystichum setiferum) ist nach unten deutlich verschmälert, seine Fiederchen besitzen an der Basis kleine, zur Fiederspitze gerichtete Öhrchen. Beim Gelappten Schildfarn (Polystichum aculeatum) ist die Oberseite der Blattspreite kahl, die Fiedern sind lang zugespitzt und die innersten Fiederchen besitzen ein Öhrchen.

Standort
Montan-subalpin, feuchte, schattige Schluchten, nur auf kalkarmem Boden.

Verbreitung
Eurosibirisch-nordamerikanische Art.
Schweiz: Alpen, zerstreut.


Gattung Schildfarn — Polystichum
Blätter einfach bis doppelt gefiedert, in Rosetten; Schleier rund, in der Mitte angewachsen (= schildförmig), in zwei Reihen auf den Fiedern/Fiederchen angeordnet (vgl. Sichelfarn (Cyrtomium)); Fiedern und/oder Fiederchen asymmetrisch («Daumen hoch»): das nach vorne zeigende Fiederchen resp. der innerste, nach vorne gerichtete Abschnitt der Fieder vergrössert, bei den doppelt gefiederten Arten sind die Fiederchen ebenfalls oft asymmetrisch (mit «Öhrchen»).

Zeigerwerte: 3 2 3 - 2 3 2
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Potentiell gefährdet
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Polystic de Braun / it: Felce di Braun / en: Braun's Holly Fern