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Straussfarn (Matteuccia struthiopteris)        
Perlfarngewächse (Onocleaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • Fertile und sterile Blätter unterschiedlich: sterile Blätter hellgrün, nicht überwinternd, unterseits behaart aber nicht drüsig, einfach gefiedert, Fiedern fiederschnittig; im untersten Drittel der Spreite sind die beiden innersten Abschnitte der Fiedern etwas vergrössert («Daumen hoch und runter»); Abschnitte ganzrandig oder etwas gewellt, Spreite nach unten allmählich verschmälert. Fertile Blätter steif aufrecht, 1–6 pro Rosette, überwinternd, einfach gefiedert, Fiedern eng stehend, Spreite im Umriss schmal lanzettlich, braun.
  • Blattstiel mit 2 bandförmigen Leitbündeln.
  • Rosetten und bis 60 cm lange, unterirdische Ausläufer bildend.
  • In Gärten hin und wieder angepflanzt und sich dort v.a. mit Ausläufern vermehrend, im Tessin und Misox (GR) einheimisch.

Verwechslungsgefahr
Fertile Blätter des Echten Wurmfarns (Dryopteris filix-mas) und des Bergfarns (Oreopteris limbosperma) sehen ähnlich aus, der Echte Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) ist aber praktisch kahl, der Bergfarn (Oreopteris limbosperma) besitzt weisse Haare und gelbliche Drüsen.

Standort
Kollin (montan). Feuchte, kalkfreie Böden, Waldwiesen und Auenwälder.

Verbreitung
Eurasiatische Art.
Schweiz: Südliches TI.

Zeigerwerte: 3 3 4 - 2 4 3
Sporenreife: 6–8
Rote Liste: Verletzlich
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Fougère autruche / it: Felce penna di struzzo / en: Ostrich fern