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Schriftfarn (Asplenium ceterach)        
Streifenfarngewächse (Aspleniaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • Blatt fiederschnittig mit wechselständigen Abschnitten, in dichten Rosetten; Spreite fleischig, mehrjährig, oberseits kahl, dunkelgrün, matt, unterseits dicht mit dachziegelartig angeordneten braunen Spreuschuppen bedeckt, Spreite im Umriss schmal lanzettlich, bis 10 cm lang.
  • Spreite rollt sich bei grosser Trockenheit nach oben ein, sodass nur noch die braune, schuppige Unterseite sichtbar ist.
  • Sori strichförmig, ohne Schleier, erst zur Reifezeit zwischen den Spreuschuppen sichtbar.
  • Stiel dicht spreuschuppig, oft ½ so lang wie die Spreite.

Verwechslungsgefahr
Vor allem kleine Blätter des in der Schweiz sehr seltenen Pelzfarns (Notholaena maranthae) sehen dem Schriftfarn (Asplenium ceterach) etwas ähnlich, sind aber einfach oder doppelt gefiedert und nicht fiederschnittig.

Standort
Kollin (montan); in sehr trockener Lage, in Mauerfugen und Felsspalten, auf kalkhaltigem und kalkfreiem Gestein.

Verbreitung
Südeuropäisch-westasiatische Art.
Schweiz: Alpensüdseite, Wallis, Jurasüdfuss, sonst zerstreut.


Gattung Streifenfarn — Asplenium
Blatt fiederschnittig, gabelig geteilt oder einfach- bis dreifach gefiedert, Blattspreite bis 20 cm lang (max. 30 cm: Schwarzstieliger Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum)), Blätter in lockeren bis dichteren Büscheln; Stiel an der Basis mit zwei Leitbündeln, die sich weiter oben vereinigen; Sori strichförmig, gerade, 2–6x so lang wie breit, Schleier auf der Längsseite angewachsen, bei der Sporenreife meist von den Sporangien überdeckt.

Zeigerwerte: 1 4 1 - 5 4 4
Sporenreife: 5–8
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt


fr: Cétérach officinal / it: Cedracca comune / en: Rustyback