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Lanzenfarn (Polystichum lonchitis)        
Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • Blatt einfach gefiedert, im Umriss schmal lanzettlich (8–10x so lang wie breit).
  • Blattspreite dunkelgrün, ledrig, oberseits glänzend, überwinternd, unterseits mit hellbraunen Haaren (= haarartigen Spreuschuppen), nach unten langsam verschmälert, Fiedern am Grund asymmetrisch («Daumen hoch»), die untersten Fiedern 2 cm lang.
  • Stiel mit hell- bis dunkelbraunen Spreuschuppen.

Verwechslungsgefahr
Der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum) ist doppelt gefiedert. An Standorten, wo der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum) zusammen mit dem Lanzenfarn (Polystichum lonchitis) wächst, tritt hin und wieder auch der Hybrid zwischen den beiden Arten auf, Polystichum x illyricum. Dieser zeigt intermediäre Merkmale und hat meist einfach gefiederte Blätter mit ± fiederschnittigen Fiedern, seine Sporen sind verkümmert und nicht regelmässig ausgebildet.

Standort
Montan-subalpin (alpin), v.a. auf Kalk in schattigen Lagen, seltener auf kalkarmem Boden.

Verbreitung
Eurosibirisch-nordamerikanische Art.
Schweiz: verbreitet und ziemlich häufig.


Gattung Schildfarn — Polystichum
Blätter einfach bis doppelt gefiedert, in Rosetten; Schleier rund, in der Mitte angewachsen (= schildförmig), in zwei Reihen auf den Fiedern/Fiederchen angeordnet (vgl. Sichelfarn (Cyrtomium)); Fiedern und/oder Fiederchen asymmetrisch («Daumen hoch»): das nach vorne zeigende Fiederchen resp. der innerste, nach vorne gerichtete Abschnitt der Fieder vergrössert, bei den doppelt gefiederten Arten sind die Fiederchen ebenfalls oft asymmetrisch (mit «Öhrchen»).

Zeigerwerte: 3 4 3 - 2 2 2
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Polystic en lance / it: Felce lonchite / en: Norther holly fern