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Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis aggr.)        
Blasenfarngewächse ( Cystopteridaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • Blatt doppelt oder dreifach gefiedert, Spreite 2–3x so lang wie breit, Form der Fiederchen sehr unterschiedlich, im Umriss oval bis schmal lanzettlich.
  • Zipfel der Blattabschnitte nicht ausgerandet, Nerven enden in den Spitzen der Zipfel.
  • Sori berühren sich bei der Reife und bedecken oft die ganze Unterseite der Abschnitte.
  • Stiel kürzer bis wenig länger als die Spreite.
  • Das Aggregat umfasst die zwei Kleinarten Zerbrechlicher Blasenfarn (Cystopteris fragilis) und Dickies Blasenfarn (Cystopteris dickieana), die sich in der Oberfläche ihrer Sporen unterscheiden: die erste Art besitzt runzlige Sporen, die zweite stachlige.

Verwechslungsgefahr
Beim ähnlichen Alpen-Blasenfarn (Cystopteris alpina) sind die Zipfel der Blattabschnitte ausgerandet und die Nerven enden in der dazwischen liegenden Bucht.

Standort
Kollin-montan-subalpin-alpin, in Felsen.

Verbreitung
Schweiz: verbreitet und häufig.


Gattung Blasenfarn — Cystopteris
Blatt doppelt bis vierfach gefiedert; kleine, selten > 40 cm hohe Farne; Blätter in lockeren Rosetten oder z.T. einzeln; Spreite dünn, schlaff, nicht überwinternd; Zähne und Abschnitte nie mit Stachelspitze; Mittelnerv der Fiedern mit ca. 0,2 mm breiten Flügeln (Hess/Landolt/Hirzel); Stiel mit zwei Leitbündeln; Sori rund, Schleier nur auf einer Seite unter den Sporangien angewachsen und Sori blasenförmig überdeckend, Schleier aber recht schnell schrumpfend und Sori dann scheinbar ohne Schleier.

Zeigerwerte:
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Cystoptère fragile / it: Felcetta fragile / en: Brittle bladder fern