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Schriftfarn (Asplenium ceterach)        
Streifenfarngewächse (Aspleniaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • In lockeren bis dichten Rosetten wachsend, Blätter 30–90(–120) cm lang, aufrecht bis waagrecht aus Mauerspalten wachsend.
  • Blattspreite einfach gefiedert, im Umriss lanzettlich; mit 10 bis 20 Fiederpaaren, dunkelgrün, überwinternd, zum Grund allmählich verschmälert, das unterste Fiederpaar nie geteilt.
  • Sori randlich, eine durchgehende Linie bildend (daher der Name Saumfarn).
  • Blattstiel dicht mit schmalen, meist hellen Spreuschuppen bedeckt; deutlich kürzer als die Blattspreite.

Verwechslungsgefahr
Vor allem kleine Blätter des in der Schweiz sehr seltenen Pelzfarns (Notholaena maranthae) sehen dem Schriftfarn (Asplenium ceterach) etwas ähnlich, sind aber einfach oder doppelt gefiedert und nicht fiederschnittig.

Standort
Kollin bis montan; auf nährstoffarmen, meist kalkreichen, seltener kalkarmen Böden; Fels- und Mauerspalten.

Verbreitung
Westeuropäisch-mediterran-asiatisch.
Schweiz: Alpensüdseite, Wallis, Jurasüdfuss, sonst zerstreut.

Chromosomenzahl
2n = 144, tetraploid (subsp. bivalens: diploid, mediterran)


Gattung Streifenfarn — Asplenium
Blätter in Rosetten wachsend, 5–40(–70) cm lang; Blattspreite ungeteilt, gegabelt, fiederschnittig oder einfach bis vierfach gefiedert; meist kahl, selten drüsig oder auf der Unterseite dicht schuppig, meist wintergrün; Sori länglich, gerade, 2- bis 6-mal so lang wie breit, Schleier auf der Längsseite angewachsen, bei der Sporenreife meist zurückgeschlagen und von den Sporangien bedeckt.

Zeigerwerte: 1 4 1 - 5 4 4
Sporenreife: 5–8
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt


fr: Cétérach officinal / it: Cedracca comune / en: Rustyback