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Pelzfarn (Notholaena marantae)        
Saumfarngewäche (Pteridaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • In lockeren Rosetten und mit kurzen Ausläufern, Blätter 10–35 (–45) cm lang und 3–6 cm breit.
  • Spreite einfach gefiedert, lanzettlich, starr, ledrig, wintergrün; Fiedern fiederschnittig, Abschnitte ganzrandig, Rand leicht nach unten gebogen, vor allem die unteren Fiedern senkrecht zur Spreite gedreht (wie geöffnete Jalousien); Oberseite dunkelgrün, matt, vor allem auf der Fiederspindel mit hellen, haarähnlichen Schuppen; Unterseite dicht mit dachziegelartig angeordneten, schmalen, braunroten (bei jungen sowie bei abgestorbenen Blättern silbrig-weißen) Spreuschuppen bedeckt.
  • Abgestorbene Blätter lange bleibend, durch die Spreuschuppen auf der Unterseite von weitem silbrig erscheinend.
  • Sori rund, ohne Schleier, erst zur Reifezeit zwischen den Spreuschuppen sichtbar.
  • Stiel etwas kürzer bis länger als die Spreite, dunkelbraun, locker mit hellen, haarähnlichen Spreuschuppen bedeckt; Stiel von einem rinnenförmigen Leitbündel durchzogen.

Verwechslungsgefahr
Der Schriftfarn (Asplenium ceterach) sieht kleinen Individuen des in der Schweiz sehr seltenen Pelzfarns (Notholaena maranthae) ähnlich, besitzt aber eine fiederschnittige Spreite und breitere Spreuschuppen auf der Unterseite der Blätter .

Standort
Kollin (bis montan); auf sehr sonnigen, trockenen, kalkarmen Felsen, meist auf Serpentin.

Verbreitung
Mediterran-südwestasiatische Art.
Schweiz: Alpensüdseite, sehr selten.

Zeigerwerte: 1 3 1 - 5 4 4
Sporenreife: 5–7
Rote Liste: Stark gefährdet
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Fougère laineuse / it: Felcetta lanosa / en: Cloak fern