Wissenswertes
- In Rosetten wachsend, Blätter 5–15(–20) cm lang
- Blattspreite einfach gefiedert, schmal lanzettlich; grün, matt, meist wintergrün; Blattspindel rotbraun bis schwarzbraun, die vorderen 10 bis 35 (bis 50) Prozent grün bleibend; Oberseite der Blattspindel rinnig, Seitenränder der Blattspindel abgerundet und nicht in häutige Flügel ausgezogen (Lupe)
- Fiedern rundlich, 1- bis 1,5-mal so lang wie breit, mit deutlichen, grünen Stielchen; Rand grob gekerbt; Fiedern im Spätherbst einzeln von der Blattspindel abfallend, Pflanzen deshalb vor allem im Winterhalbjahr mit leeren Blattspindeln
- Sori länglich, Schleier bald schrumpfend
- Blattstiel rotbraun bis schwarzbraun, auf der Oberseite leicht rinnig, aber nicht geflügelt; 0,2- bis 0,3-mal so lang wie die Blattspreite
VerwechslungsgefahrDie Blattspindel des
Braunstieligen Streifenfarns (Asplenium trichomanes) ist vollständig braun, diejenige des
Grünstieligen Streifenfarns (Asplenium viride) vollständig grün.
StandortKollin-subalpin; fast ausschliesslich auf Serpentin- und Magnesitfelsen.
VerbreitungEuropäisch, ein isoliertes Vorkommen im westlichen Nordamerika; überall im Areal nur sehr zerstreut und selten.
Schweiz: vor allem im Tessin.
Neben dem
Keilblättrigen Streifenfarn (Asplenium cuneifolium) der einzige typische Serpentinfarn der Schweizer Flora.
Chromosomenzahl2n = 144, tetraploid
Gattung Streifenfarn — Asplenium
- In Rosetten wachsend, Blätter 5–40(–70) cm lang
- Blattspreite ungeteilt, gegabelt, fiederschnittig oder einfach bis vierfach gefiedert; meist kahl, selten drüsig oder auf der Unterseite dicht schuppig; meist wintergrün
- Sori länglich, gerade, 2- bis 6-mal so lang wie breit, Schleier auf der Längsseite angewachsen, zur Zeit der Sporenreife meist zurückgeschlagen und von den Sporangien bedeckt
Info FloraZeigerwerte: 3 3 2 - 3 2 2
Rote Liste: Potenziell gefährdet (NT)
Sporenreife: 7–8
Schutz: Kantonal geschützt
fr: Capillaire brunâtre / it: Asplenio ibrido / en: Adulterated speenwort
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