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Straussfarn (Matteuccia struthiopteris)


Perlfarngewächse (Onocleaceae)

Wedel

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Fieder
Oberseite

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Fieder
Unterseite

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Sori

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Habitus

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Lebensraum

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Wissenswertes
  • In Rosetten; bis zu 60 cm lange, 1 cm dicke, schwarze unterirdische Ausläufer bildend und deshalb in Gruppen wachsend
  • Fertile und sterile Blätter unterschiedlich (dimorph)
  • Sterile Blätter 60–90(–120) cm lang; Blattspreite einfach gefiedert, hellgrün, matt, weich, sommergrün; lanzettlich, nach unten allmählich verschmälert; Fiedern fiederschnittig, Abschnitte ganzrandig, vorn gewellt oder stumpf gezähnt; Blattspindel und Fiedern vor allem auf der Unterseite mit weißen, gekräuselten Haaren und wenigen hellbraunen Spreuschuppen, drüsenlos (Lupe); Oberseite der Blattspindel abgeflacht, rinnig; in der unteren Hälfte die innersten, nach unten gerichteten Abschnitte über die Oberseite der Blattspindel gekrümmt, die nach oben gerichteten Abschnitte über die Unterseite der Blattspindel gekrümmt; Blattstiel sehr kurz, am Grund mit zwei bandförmigen Leitbündeln
  • Fertile Blätter rund 0,3-mal so lang wie die sterilen, zu 2 bis 6 (bis 8) steif aufrecht, nach den sterilen Blättern in der Mitte der Rosette erscheinend; bei ungünstigen Bedingungen keine fertilen Blätter; Blattspreite schmallanzettlich, einfach gefiedert; Fiedern schmal, eng stehend, zuerst grünlich, bald braun werdend, derb, überwinternd; Fiederrand umgerollt und die Sori bedeckend, zur Zeit der Sporenreife zurückgeschlagen; rudimentärer, bald abfallender Schleier auf der Innenseite der Sori; Sporen grün
Verwechslungsgefahr
Die Blätter des Echten Wurmfarns (Dryopteris filix-mas) und des Bergfarns (Oreopteris limbosperma) sehen ähnlich aus – die Fiedern des Echten Wurmfarns (Dryopteris filix-mas) sind aber praktisch kahl, diejenigen des Bergfarns (Oreopteris limbosperma) besitzen weisse Haare und gelbliche Drüsen.
Standort
Kollin (-montan); auf feuchten, meist kalkfreien Böden; Ufer von Waldbächen und Flüssen, Auenwälder, Waldwiesen.
Verbreitung
Eurasiatisch-nordamerikanisch.
Schweiz: In Gärten hin und wieder angepflanzt und sich dort v.a. mit Ausläufern vermehrend, im Tessin und Misox (GR) einheimisch.
Chromosomenzahl
2n = 80, diploid
Info Flora
Sporenreife: 6–8
Schutz: Kantonal geschützt
fr: Fougère autruche / it: Felce penna di struzzo / en: Ostrich fern
Weg durch den Schlüssel
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